Neu in der App

Mit dem NeuroBrain Check kannst du testen, wie Migräne-empfindlich dein Gehirn ist.

Entdecke, wie dein Gehirn auf Reize reagiert, und erkenne Muster mit deiner Migräne.

Was zeigt diese Grafik?

Deine Messwerte über die Zeit, im Vergleich zu deiner persönlichen Referenzlinie.

Kostenlos testen. Der NeuroBrain Check ist Teil der headacy App.

Was ist der NeuroBrain Check?

Um zu testen, wie migräneempfindlich dein Gehirn aktuell ist, setzen Studien und Fachärzt:innen auf den Nachbildtest – genau diese Methode nutzt auch der NeuroBrain Check.

Was ist ein Nachbild?

Ein Nachbild ist ein visueller Effekt, der nach dem Blick auf ein kontrastreiches Bild entsteht. Mit dem NeuroBrain Check misst du, wie lange und intensiv du dieses Nachbild wahrnimmst.

  • Rund 1–2 Minuten

    Drei kurze Durchgänge, direkt in der App.

  • Individuelle Referenz

    Deine persönliche Referenzlinie pendelt sich automatisch über Wochen ein.

  • Verstehe deine Muster

    Lerne, deine Muster und Empfindlichkeit einzuordnen.

Stimme zum NeuroBrain Check

„Ich glaube, ihr habt mit der neuen Brain-Check-Funktion das mit Abstand größte kollektive Ratespiel der Migräne-Historie erschaffen. So gut wie jede:r ist gespannt wie ein Flitzebogen, was die eigenen Werte bedeuten. Wenn das Ganze auch nur annähernd funktioniert, wäre das tatsächlich eine Revolution! Danke für die Innovation!“

Der Blick geht auf die kommenden Wochen und Monate

Schritt für Schritt weiter: Denn die individuelle Referenzlinie bildet sich erst langsam. Einzelne Werte sagen noch wenig aus. Muster entstehen über Wochen und Monate – und um sie zu erkennen, braucht es regelmäßige Messungen. Es ist ein bisschen wie beim Zähneputzen: Auch hier zählt die Regelmäßigkeit.

Frühe Veränderungen

Manche Menschen zeigen bereits vor einer Attacke veränderte Werte.

Einzelne Ausschläge sind normal

Bei wenigen Datenpunkten lässt sich noch kein Muster erkennen.

Muster brauchen Zeit

Interessant werden erst Muster über Wochen. Je regelmäßiger du misst, desto deutlicher.

Je regelmäßiger und häufiger du den Check durchführst, desto verlässlicher werden die Ergebnisse. Einmal täglich, möglichst unter gleichen Bedingungen (Raum, Licht, Tageszeit). Denk daran: Trage weiterhin Migräneattacken ein.

Jetzt kostenlos downloaden

  • Routinen und Gewohnheiten aufbauen
  • Kalender- und Tagebuchfunktion
  • Auslöser beobachten
  • Zusammenhänge analysieren
  • Entwickelt von Neurolog:innen & Patient:innen

Kostenlos testen. Der NeuroBrain Check ist Teil der headacy App.

Fragen zum NeuroBrain Check

Was bedeutet es, wenn man das Nachbild schon während des 30-Sekunden-Blicks auf das schwarze Kreuz sieht und dabei leicht schwindelig wird? Könnte das eine Ankündigung für die nächste Migräneattacke sein?
Das, wie du während des Tests reagierst, hat nichts damit zu tun, ob eine Attacke ansteht. Wahrscheinlicher ist: Wenn du gerade sehr reizempfindlich bist, spürst du den Kontrast/das helle Display stärker – und das kann sich auch unangenehm anfühlen. Schwindel oder Übelkeit können als Reaktion beim Test auftreten. Wenn es dir zu unangenehm wird: brich den Test ab. Außerdem: Ob du das Nachbild schon während des Kreuzes siehst, ist egal. Wichtig ist, was nach dem Kreuz als Nachbild sichtbar ist.
Können während des Tests Übelkeit oder Migränekopfschmerzen auftreten?
Ja, Kopfschmerzen und Übelkeit können vorkommen. Der Test kann den Beginn einer Attacke verstärken – er löst aber von selbst keine Attacke aus, die nicht sowieso käme. Wenn du merkst, dass Übelkeit oder Kopfschmerz während des Tests auftreten oder stärker werden, ist es völlig okay, den Test abzubrechen und an einem anderen Tag wieder einzusteigen.
Kann der Test eine Migräneattacke auslösen?
An sich: nein. Ausnahme: Wenn du ohnehin schon „drin hängst“ (also wenn eine Attacke bereits im Anflug ist), kann der Reiz den Beginn eher verstärken.
Eine starke Lichtempfindlichkeit macht den Blick auf den Kontrast sehr unangenehm. Was kann man tun?
Wichtig ist vor allem, dass du den Test möglichst immer gleich durchführst. Gleichzeitig gilt: Passe deine Bedingungen so an, dass es für dich so angenehm wie möglich ist. Empfohlene Bedingungen: gute Beleuchtung (kein Gegenlicht) und möglichst identische Bedingungen (Raum, Gerät, Licht, Tageszeit). Sollte der Kontrast in einem z. B. dunklen Raum für dich aber zu unangenehm sein, passe die Bedingungen an. Am wichtigsten ist, dass sie immer möglichst gleich sind. Wenn es sich für dich sehr unangenehm anfühlt, ist abbrechen okay – der Test soll dich unterstützen, nicht belasten.
Ein häufiger Blinzelreflex während des Tests – ist das problematisch?
Häufiges Blinzeln macht deine Messung nicht ungültig, Solange du immer ähnlich viel blinzelst, ist es okay. Wichtig ist vor allem die Vergleichbarkeit zwischen deinen Messungen. Schaffe also immer möglichst die gleichen Bedingungen, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
Was bedeuten die Zahlen? Minus- und Pluswerte, hohe dreistellige oder kleine Werte?
Grundsätzlich gilt: Höhere Werte zeigen mehr Habituation, niedrigere Werte zeigen weniger Habituation. Was wir aber (noch) nicht wissen: Wie viel Habituation „wichtig“ ist, um deine Migräne besser einschätzen zu können. Das wird sich erst im Verlauf zeigen, wenn du über Zeit mehrere Messungen gesammelt hast. Wichtig: Du kannst auch dauerhaft im Minusbereich sein – und das kann trotzdem in Ordnung sein. Entscheidend ist nicht der einzelne Wert, sondern die Veränderung deiner Werte über Zeit.
Meine Referenzlinie liegt aktuell bei -74. Heißt das: -50 bedeutet weniger migräneanfällig und -100 bedeutet stärker migräneanfällig?
Nein, -50 heißt nicht automatisch „weniger empfindlich“, und -100 heißt nicht automatisch „mehr empfindlich“. Das kann man nicht im Vorhinein aus einem einzelnen Wert ableiten. Ob und was ein bestimmter Bereich bei dir bedeutet, kann man erst über den Verlauf verstehen – also, wenn du eine Vielzahl an Messungen hast und sehen kannst, wie sich die Werte verändern. Ein weiterer Punkt: Bessere Habituation ist grundsätzlich etwas, das bei Menschen ohne Migräne als eher „positiv“ gilt. Für die Einordnung bei Migräne gilt aber: Erst eine Vielzahl von Werten schafft eine Datenbasis, mit der du individuell Muster erkennen kannst.
Macht es einen Unterschied, ob ich den Test mit Lesebrille mache?
Wichtig ist vor allem Konstanz: Mach den Test möglichst immer gleich. Und: Mach ihn in einem Zustand, in dem du das Kreuz gut sehen kannst. Dann ist es kein Problem, wenn du dafür eine Lesebrille nutzt.
Mit oder ohne Brille bzw. Kontaktlinsen testen?
Auch hier gilt: Hauptsache immer gleich – und so, dass du das Kreuz gut sehen kannst. Ob mit Brille oder Kontaktlinsen ist okay, solange du es konstant hältst und nicht mal mit Brille oder mal mit Kontaktlinsen oder ohne misst.
Kann es sein, dass in den ersten zwei Durchgängen kein Nachbild entsteht und erst im dritten Durchlauf ein deutliches auftritt?
Das sollte physiologisch eigentlich nicht möglich sein. Wenn das bei dir so auftritt, möchten wir es gezielt mit dir beobachten. Bitte melde dich bei unserem Support: Wir würden dann ein paar Fragen zu deinem Setting klären (z. B. Bedingungen/Umgebung) und das gemeinsam mit dir genauer anschauen.
Kann es sein, dass das Nachbild an manchen Tagen sehr deutlich und an anderen fast gar nicht sichtbar ist?
Ja, das ist durchaus typisch. Und genau das ist auch „das, was wir wollen“: Dass sich über Zeit Veränderungen zeigen, die du dann im Verlauf besser einordnen kannst.
Ist es normal, dass zunächst kein Nachbild entsteht und erst nach einigen Sekunden eines erscheint?
Ja, das ist auch normal und das zählt dann auch. Wichtig für den Ablauf: Warte, bis das Nachbild wieder weg ist, und gib dann die Intensität an.
Ist es möglich, die Referenzlinie neu zu messen? Meine Messbedingungen wiesen einige Schwankungen auf, und ich möchte sie gerne neu kalibrieren.
Die Referenzlinie bezieht sich immer auf deine letzten Messungen und passt sich damit automatisch an neuere Messungen an. Sie „normalisiert“ sich also mit der Zeit. Außerdem gilt: Aus der Reihe tanzende Werte verfälschen nichts. Wenn sich deine Messwerte später verändern, „liegen“ die neuen Werte im Verhältnis zur Referenzlinie einfach anders – und genau so soll es sein. Du kannst die Referenzlinie deshalb in der Regel ruhig so lassen, wie sie ist: Sie ist zu diesem Zeitpunkt – selbst wenn es gerade eine „schlechte Phase“ ist – eben die Referenz dieser Phase. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eine Messung für den jeweiligen Tag zu löschen.